Restaurant Bonaar Aarschot

Tips, Recensies, Aanbevelingen

Blutentnahme Welches Röhrchen Für Was?

Blutentnahme Welches Röhrchen Für Was
Was bedeuten die Farben der einzelnen Blutentnahme-Röhrchen? – Die Röhrchen zur Blutentnahme sind mit verschiedenen Substanzen versetzt, je nachdem, welche Bestandteile des Blutes untersucht werden sollen. Es gibt braune (Serum), rote (EDTA), grüne (Gerinnung) und lila (Blutsenkung) Röhrchen.

Welche Monovetten für welche Blutabnahme?

Farbkodierung – siehe auch: Blutabnahme – Probenbehältnisse Je nach verwendetem Zusatzstoff zur Hemmung der Blut-Gerinnung (abhängig von der gewünschten Analyseform) unterscheidet man verschiedene Arten von Entnahme-Röhrchen:

Citrat (grün (Monovette) oder hellblau (Unterdruck), z.B. für INR – / Quick -, PTT -, D-Dimere -Bestimmung) EDTA (rot (Monovette) oder lila (Unterdruck), z.B. für das Blutbild, HbA 1 c oder Blutgruppenbestimmung ) Lithium – Heparin (gelb-orange (Monovette) oder grün (Unterdruck), für klinische Chemie ) Serum -Gel (weiß oder beige (Monovette) oder rot (Unterdruck), für klinische Chemie, Serologie ) Natriumcitrat (lila (Monovette, auch Sedivette genannt) oder schwarz (Unterdruck), speziell geformtes Röhrchen zur Bestimmung der Blutsenkungsreaktion ) Natriumfluorid (hellgelb (Monovette) oder grau (Unterdruck), z.B. für Lactat oder Glucose )

Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!

Welches Blutentnahme Röhrchen zuerst?

Zur Vermeidung von Kontaminationen wird zuerst das Blut in Röhrchen oder Monovetten ohne Zusätze, danach in solche mit Zusätzen (Citrat, Heparin, EDTA, Na-Fluorid) aufgefangen. Blut für Gerinnungsteste nie zuerst abnehmen, da die erste Blutportion zwangsläufig mit Gewebesaft kontaminiert ist.

Welches Blutröhrchen für Vollblut?

Alle aufgelisteten Artikel können Sie kostenfrei bei uns telefonisch, per Fax oder über das Materialanforderungsformular bestellen. Die Entnahmeröhrchen stehen als Aspirations- und Vakuumsystem zur Verfügung. Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Farbcodes. Serum-Röhrchen Kabe EDTA-Röhrchen Deckelfarbe: Kabe und Sarstedt: rot Greiner: lila Röhrchen enthält EDTA (z.B. für hämatologische Untersuchungen). Nach Blutentnahme Röhrchen mehrfach schwenken, um eine Gerinnselbildung zu vermeiden. EDTA-Röhrchen Sarstedt EDTA-Röhrchen Kabe Citrat-Röhrchen Deckelfarbe: Kabe und Sarstedt: grün Greiner: blau enthält Natrium-Citrat (z.B. für Gerinnungsuntersuchungen), immer bis zur Endvolumen-Markierung bei 3,5 ml mit Blut füllen, um das richtige Mischungsverhältnis von 1:10 zu erhalten. Citrat-Röhrchen Sarstedt Citrat-Röhrchen Kabe BSG-Röhrchen Deckelfarbe: Kabe und Sarstedt: lila, Greiner: schwarz BSG-Röhrchen Sarstedt BSG-Röhrchen Kabe Heparin-Röhrchen (7,5 ml) Deckelfarbe: Kabe und Sarstedt: blau Greiner: grün Röhrchen ist Ammonium-Heparin beschichtet (z.B. basophiler Degranulationstest). Röhrchen nach der Blutentnahme mehrfach leicht schwenken. Heparin-Röhrchen Sarstedt Heparin-Röhrchen Kabe Glucoexact-Röhrchen 3,1ml Deckelfarbe: Sarstedt: grau Glucoexact-Röhrchen Sarstedt Fluorid-Röhrchen Deckelfarbe: Kabe und Sarstedt: gelb, Greiner: grau Röhrchen enthält Natrium-Fluorid (z.B. für Sperma-Fructose) Kinder-Entnahmesystem venös (Sarstedt) Deckelfarbe: orange = Serum, grün = Citrat, rot = EDTA Kinder-Entnahmesystem venös – Serum-Röhrchen Sarstedt Urivette Deckelfarbe: Kabe und Sarstedt: gelb Skalierte Einmal-Urin-Entnahme mit Schraubstopfen und Saugschlauch. Urivette Sarstedt Urivette Kabe Aptima® Urine Specimen Collection Kit Zum direkten Nachweis der DNA von C. trachomatis (Chlamydien) und N. gonorrhoeae (Gonokokken) in einer Urinprobe. Bitte achten Sie auf die korrekte Befüllung bis zur dargestellten Markierung „Fill Area” auf dem Röhrchen. Aptima® Urine Specimen Collection Kit Aptima Multitest Swab Specimen Collection Kit Zum direkten Nachweis der DNA von C. trachomatis (Chlamydien) und/oder N. gonorrhoeae (Gonokokken) in einem vaginalen, rektalen, nasalen oder anogenitalen Abstrich. Auch ein Rachenabstrich sowie ein Abstrich der äußeren Harnröhrenöffnung des Penis ist mit diesem Abstrichbesteck möglich. Aptima Multitest Swab Specimen Collection Kit Aptima Unisex Swab Specimen Collection Kit Zum direkten Nachweis der DNA von C. trachomatis (Chlamydien), N. gonorrhoeae (Gonokokken) in einer endozervikalen Abstrichprobe der Frau bzw. einem Urethralabstrich des Mannes. Aptima Unisex Swab Specimen Collection Kit Hämolysat-Gefäß zur Glucose-Bestimmung in 20 µl Kapillarblut. Kapillar-Entnahmesysteme Deckelfarbe: Die Farbe entspricht der Erwachsenen-Röhrchen. Kapillare stehen für Vollblut, EDTA- und Citratblut zur Verfügung. Kapillare durch leichtes Aufklopfen des Röhrchens auf die Tischplatte entleeren, entfernen und Röhrchen verschließen. Schutzgefäß mit Saugeinlage Zum Transport für verschiede Entnahmeröhrchen. Rund, transluzent, mit Saugeinlage, Aesculapsymbol nach DIN EN 829 sowie CE-Zeichen Punktat-Röhrchen, steril Röhrchen ohne Zusätze zum Versand von Punktaten. Universalröhrchen (8ml) Röhrchen ohne Zusätze zum Versand von Harnsteinen und anderen Materialien. Sputum/Urin-Röhrchen, steril (30 ml) Für die Sputumuntersuchung auf Tuberkulose möglichst Proben von 3 aufeinanderfolgenden Tagen einsenden. Zur Gewinnung von Mittelstrahlurin. Zuvor Genitalien sorgfältig reinigen. Erste Urinprobe verwerfen, dann ca.10 ml Mittelstrahlurin in den Urinbecher geben. Stuhlröhrchen mit Löffel Eine doppeltbohnengroße Stuhlprobe mit Hilfe des zum Stuhlröhrchen gehörenden Löffels entnehmen. Falls Blut- oder Schleimflocken dem Stuhl aufliegen diese mit ins Röhrchen geben. Möglichst Proben von 3 aufeinanderfolgenden Tagen einsenden, da dieses die Ausbeute erhöht. Dieses ist besonders bei V.a. meldepflichtige Enteritis notwendig. Eintauchnährboden (Uricult) Nährboden durch Eintauchen in den Urin beimpfen. Keinen Urin im Nährbodengefäß belassen. Beimpften Nährboden möglichst bei 37° C lagern, bis er dem Fahrdienst übergeben wird. 24-Std.-Sammelurin-Gefäß Zur exakten Sammlung eines 24-Stunden-Urins sind folgende Punkte zu beachten:

Die Sammelperiode beginnt morgens um 7.00 Uhr oder 8.00 Uhr und endet am nächsten Morgen um 7.00 Uhr oder 8.00 Uhr. Zu Beginn der Sammelperiode wird die Blase entleert, diese Urinportion wird nicht in das Sammelgefäß gegeben sondern verworfen. Anschließend muß jede Urinmenge in das Sammelgefäß gegeben werden. Am Ende des Sammelzeitraums, d.h. am nächsten Morgen um 7.00 Uhr, wird die Blase völlig entleert, diese Urinportion wird der bisher gesammelten Urinmenge zugefügt Vor der Stuhlentleerung muss erst die Blase in das Sammelgefäß entleert werden Eine im Sammelgefäß enthaltene Konservierungslösung darf nicht ausgeschüttet werden

24-Stunden-Sammelurine ergeben manchmal unzuverlässige Resultate, besonders wenn ambulant gesammelt wird. Da bei normaler Nierenfunktion die Kreatininausscheidung über 24-Stunden bei jedem Individuum weitgehend konstant ist kann die Vollständigkeit des Sammelvolumens orientierend durch die Bestimmung des Kreatininkoeffizienten überprüft werden. Für die Bestimmung einiger Parameter sind Zusätze (z.B. Salzsäure) nötig. Darauf wird im alphabetischen Teil dieser Website > Analytik A – Z in der Spalte „Probenmaterial” hingewiesen. Blutkultur Bactec Informationen zur Handhabung erhalten Sie hier, Blutentnahme Welches Röhrchen Für Was Blutkultur Bactec Aerob Blutentnahme Welches Röhrchen Für Was Blutkultur Bactec Anaerob

Was wird im Serumröhrchen bestimmt?

Blutuntersuchungen spielen in der medizinischen Diagnostik eine große Rolle. Es gibt unterschiedliche Techniken, wie Blutproben gewonnen werden können. In den meisten Fällen punktiert der Arzt oder die Ärztin eine Vene in der Ellenbeuge. Vorher wird mit einer Manschette um den Oberarm das Blut in den Venen gestaut, sodass diese hervortreten und leichter punktiert werden können.

Die Blutentnahme kann aus jeder Vene des Körpers erfolgen. Neben der Ellenbeuge werden häufig Hand- oder Fußrücken oder bei Babys eine Vene am Kopf punktiert. Die Punktion einer Vene ist die häufigste Technik der Blutentnahme. Eine andere Möglichkeit ist die Kapillarblutentnahme. Dabei wird zum Beispiel in die Fingerbeere oder das Ohrläppchen gepikst und ein Bluttropfen aufgefangen.

Für andere Untersuchungen wird arterielles Blut benötigt. Dafür wird eine Arterie punktiert, zum Beispiel in der Leiste. Blut besteht aus dem sogenannten Blutplasma (Wasser, Eiweißen, Elektrolyten, Enzymen, Hormonen und andere) und den Blutkörperchen (rote Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen, Blutplättchen).

Für die Untersuchung der Zellbestandteile des Blutes wird Vollblut verwendet, das mit EDTA versetzt ist. Zellen des Blutes sind zum Beispiel rote und weiße Blutkörperchen. Analysen der Blutgerinnung erfolgen aus Vollblut oder Blutplasma mit zugesetztem Citrat. Blutplasma ist der flüssige Bestandteil des Blutes ohne zelluläre Bestandteile. Enzyme, Antikörper, Hormone, Elektrolyte und andere klinisch-chemische Analysen werden überwiegend aus dem Blutserum bestimmt. Blutserum ist der flüssige Teil des Blutes nach abgeschlossener Blutgerinnung. Es entspricht dem Blutplasma ohne das gerinnungsfördernde Eiweiß Fibrinogen.

Blutwerte können bei der Diagnostik vieler Erkrankungen hilfreich sein. Zu den häufigen Untersuchungen gehören zum Beispiel:

Hämatologische Untersuchungen (sogenanntes Blutbild): Untersuchung der Zellbestandteile des Blutes. Zellbestandteile des Blutes sind zum Beispiel weiße Blutkörperchen (Leukozyten), rote Blutkörperchen (Erythrozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten). Dabei kann unter anderem die Anzahl, Größe und Form der Zellen und der Anteil am Blutvolumen untersucht werden. Gerinnungs-Diagnostik: Dieser Begriff fasst labormedizinische Untersuchungen zusammen, welche die Blutgerinnung überprüfen. Dabei können Gerinnungsstörungen festgestellt werden. Gerinnungsstörungen führen entweder zu einer Blutungsneigung oder zur gehäuften Bildung von Blutgerinnseln (zum Beispiel Thrombosen). Klinisch-chemische Analysen: Hierzu gehören viele unterschiedliche Parameter, zum Beispiel Enzyme: Enzyme steuern Stoffwechselvorgänge im Körper. Es handelt sich fast immer um Eiweißmoleküle. In unterschiedlichen Organen kommen unterschiedliche Enzyme vor. Veränderungen der Werte können also gegebenenfalls auf Erkrankungen bestimmter Organe hinweisen. Hormone: Hormone sind Botenstoffe, die in Drüsen produziert werden. Bekannte Hormone sind zum Beispiel das Schilddrüsenhormon Thyroxin, Östrogene, Insulin oder Cortison. Stoffwechselprodukte: Im Körper werden kontinuierlich Stoffe auf-, ab- oder umgebaut. Man kann zum Beispiel bestimmte Abbauprodukte oder Zwischenprodukte einzelner Stoffwechselvorgänge bestimmen, um Stoffwechselstörungen festzustellen. Elektrolyte: Elektrolyte sind Salze und Mineralstoffe, die in Flüssigkeit gelöst werden. Sie zerfallen dabei in elektrisch positiv oder negativ geladene Teilchen (Ionen). Die elektrisch geladenen Teilchen können Informationen zwischen Zellen und Organen übertragen. Wichtige Elektrolyte im Körper sind unter anderem Natrium, Kalium, Magnesium oder Chlorid. Antikörper: Antikörper sind Eiweiße, die vom Immunsystem gebildet werden. Sie spielen vor allem bei der Diagnostik von Infektionskrankheiten und bei Allergien eine große Rolle. Darüber hinaus werden sie bei der Diagnostik von sogenannten Autoimmunerkrankungen genutzt. Bei diesen Erkrankungen richten sich Antikörper gegen Bestandteile des eigenen Körpers. Diese Antikörper nennt man Autoantikörper.

See also:  Welches Land Hat Das Beste Gesundheitssystem?

Neben den genannten Beispielen können viele weitere Parameter im Blut untersucht werden, zum Beispiel die Konzentration eingenommener Medikamente, der Gehalt von Mineralstoffen und Vitaminen oder genetische Untersuchungen der Zellen. Auch Erreger wie Viren oder Bakterien können gegebenenfalls im Blut nachgewiesen werden.

  1. Manchmal werden Untersuchungsparameter thematisch zusammengefasst.
  2. Dann spricht man zum Beispiel von Leberwerten, Nierenwerten, Schilddrüsenwerten oder Entzündungswerten.
  3. Zu den sogenannten Leberwerten gehören zum Beispiel die Leberenzyme GOT, GPT und gamma-GT, zu den Nierenwerten Kreatinin und Harnstoff.

Mit Schilddrüsenwerten sind in der Regel die Hormone T3, T4 und TSH gemeint und zu den Entzündungswerten zählen unter anderem die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und das Enzym CRP. Für jeden Laborwert gibt es einen sogenannten Referenzbereich. Umgangssprachlich wird auch manchmal von Normwerten gesprochen.

Referenzbereiche sind die Messwerte, die bei einer Vergleichsgruppe aus gesunden Menschen gemessen werden. In der Regel wird der Bereich so gewählt, dass der Laborwert bei 95 Prozent der gesunden Menschen innerhalb der Spanne liegt. Das bedeutet gleichzeitig, dass der Wert bei 5 Prozent aller gesunden Menschen außerhalb des Referenzbereiches liegt.

Ein abweichender Wert ist also nicht zwangsläufig mit einer Krankheit gleichzusetzen. Für viele Messwerte gibt es unterschiedliche Verfahren oder Messgeräte von unterschiedlichen Herstellern. Für diese werden die Referenzbereiche jeweils ermittelt, indem Messungen an Vergleichsgruppen durchgeführt werden.

Dies hat zur Folge, dass sich Referenzwerte von Labor zu Labor unterscheiden können. Darüber hinaus können individuelle Faktoren wie zum Beispiel Alter und Geschlecht Einfluss auf die Normwerte haben. Die Referenzwerte von Laborparametern sind nicht als strenge Grenzlinie zu betrachten. Sie sind eine Richtgröße, innerhalb derer bei den meisten gesunden Menschen der entsprechende Laborwert liegt.

Eine gewisse Abweichung von den Referenzbereichen hat häufig keine krankhafte Bedeutung, wenn keine anderen Auffälligkeiten oder damit in Zusammenhang zu bringende Beschwerden vorliegen. Ein Laborwert allein reicht nicht aus, um zu entscheiden, ob ein Mensch krank oder gesund ist.

Einzelne Laborparameter sind darüber hinaus meist wenig aussagekräftig. Sie müssen in Zusammenhang mit anderen Befunden und Beschwerden sowie im zeitlichen Verlauf beurteilt werden. Das Ergebnis von Laboruntersuchungen kann durch eine Vielzahl von Einflüssen und Fehlern verändert werden. So können zum Beispiel bei der Blutentnahme, aber auch bei der Lagerung und dem Transport der Proben Fehler passieren.

Manche Laborwerte verändern sich, wenn die Blutprobe zu lange gelagert oder Licht ausgesetzt wird. Manche Werte verändern sich, wenn das Blut in den Venen zu lange oder zu stark gestaut wurde. Manche Werte müssen zu bestimmten Tageszeiten bestimmt werden.

  1. Medikamente, körperliche Anstrengung, Rauchen oder Alkohol, die letzte Mahlzeit, die Tageszeit der Blutentnahme – das alles sind Faktoren, die ebenfalls Einfluss auf Blutwerte haben können.
  2. Wenn ein Blutwert auffällig ist, muss der Arzt oder die Ärztin also in der individuellen Situation beurteilen, ob der Wert plausibel ist und welche Bedeutung er im Einzelfall hat.

Albumin Albumin ist das am häufigsten vorkommende Eiweißmolekül (Protein) im Körper. Es dient vor allem als Transportmittel für Stoffe im Blut. Albumin beeinflusst außerdem die Flüssigkeitsverteilung zwischen dem Blut und den umliegenden Geweben. Verminderte Albuminwerte treten bei Mangelernährung und Lebererkrankungen auf.

Auch wenn der Körper Albumin verliert − zum Beispiel über den Darm oder die Niere oder bei großen Verbrennungen − sind die Werte erniedrigt. Erhöhte Albuminwerte kommen vor allem bei Flüssigkeitsmangel vor. Alkalische Phosphatase (AP) Bei der Alkalischen Phosphatase (AP) handelt es sich um ein Enzym. Die AP ist vor allem in den Gallenwegen und im Knochen zu finden.

Daher bestimmt man ihren Gehalt, wenn der Verdacht besteht, dass diese Organe erkrankt sind. Alpha-Amylase Die Alpha-Amylase ist ein Enzym, das sowohl in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) als auch in den Speicheldrüsen des Mundes zu finden ist. Sie ist wesentlich an der Verdauung von Kohlenhydraten beteiligt und wird regelmäßig bei Verdacht auf eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse bestimmt.

  1. Bilirubin Bilirubin ist der Gallenfarbstoff.
  2. Er entsteht beim Abbau des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) in der Leber und wird über die Gallenflüssigkeit in den Darm und dann vom Körper ausgeschieden.
  3. Bilirubin bestimmt man in der Regel bei Verdacht auf Blut, Leber- oder Gallenwegserkrankungen.
  4. Cholesterin Cholesterin zählt zu den Blutfetten.

Der Körper benötigt Cholesterin zum Beispiel für die Produktion von Hormonen und Gallensäuren und als Bestandteil von Zellmembranen. Ein hoher Cholesterinwert erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dies ist aber nur ein Risikofaktor von vielen, allein sagen die Cholesterinwerte wenig aus.

Es gibt außerdem verschiedene Auffassungen darüber, ab wann der Cholesterinwert als zu hoch eingestuft werden sollte. C-reaktives Protein (CRP) Dieses Eiweiß bildet der Organismus vermehrt bei Entzündungen. Die Höhe des CRP-Wertes gibt Auskunft über Ausmaß und Aktivität des entzündlichen Geschehens. Es ist allerdings ein unspezifischer Wert, aus dem man nicht ableiten kann, welche Art von Entzündung vorliegt.

Eisen Eisen ist ein wesentlicher Bestandteil des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Die Eisenwerte im Blut schwanken im Tagesverlauf erheblich. Der Wert allein ist für die Untersuchung eines Eisenmangels ungeeignet.

Dafür werden weitere Parameter bestimmt, zum Beispiel das Ferritin. Ferritin Ferritin ist ein Eiweiß. Es dient als Eisenspeicher für den Körper. Ein erniedrigter Wert tritt zum Beispiel bei Eisenmangel auf. Gamma-GT Die Abkürzung Gamma-GT steht für Gamma-Glutamyl-Transferase. Dieses Enzym findet sich insbesondere in der Leber und in den Gallenwegen.

Erhöhte Werte liegen dementsprechend bei Entzündungen der Leber und der Gallenwege, bei Gallensteinen, bei Fettleber oder bei häufigem Alkoholkonsum vor. GOT GOT steht für Glutamat-Oxalacetat-Transaminase. Manchmal wird auch die Bezeichnung AST (Aspartat-Amino-Transferase) verwendet.

  • Die GOT ist ein Enzym, das sowohl in der Leber als auch in den Muskeln und dem Herzmuskel vorkommt.
  • Eine Erhöhung kann auf eine Leberentzündung, eine Leberzirrhose, Lebertumore oder andere Lebererkrankungen hinweisen.
  • Die GOT spielt zudem in der Beurteilung eines Herzinfarkts und von Muskelerkrankungen eine wichtige Rolle.

GPT GPT steht für Glutamat-Pyruvat-Transaminase. Manchmal wird auch die Bezeichnung ALT verwendet (Alanin-Amino-Transferase). Die GPT ist ein Enzym, das vor allem in Leberzellen vorkommt. Die GPT ist daher vor allem bei Lebererkrankungen erhöht. Harnsäure Harnsäure entsteht beim Abbau von Purinen.

  1. Purine sind Bestandteile der Erbsubstanz in den Zellen.
  2. Sie werden mit der Nahrung aufgenommen, aber auch im Körper selbst gebildet.
  3. Erhöhte Harnsäurewerte können unter anderem auftreten, wenn Menschen sehr purinreiche Nahrung essen, wenn bei bestimmten Erkrankungen vermehrt Zellen des Körpers abgebaut werden oder wenn die Niere nicht mehr ausreichend Harnsäure ausscheidet.

Ein dauerhafter Harnsäuregehalt im Blut kann zu Gicht oder zu Nierensteinen führen. Harnstoff Harnstoff ist das Endprodukt des Eiweißstoffwechsels und wird über die Niere ausgeschieden. Die Harnstoffkonzentration steigt zum Beispiel bei starker Einschränkung der Nierenfunktion an.

  • Reatinin Kreatinin entsteht im Stoffwechsel der Muskulatur und wird über die Nieren ausgeschieden.
  • Die Bestimmung des Kreatinins dient der Überprüfung der Nierenfunktion.
  • Der Wert ist bei akuten und chronischen Nierenerkrankungen, aber auch bei Flüssigkeitsmangel erhöht.
  • CK C K steht für Kreatinphosphokinase oder kurz Kreatininkinase.

Dieses Enzym ist von besonderer Bedeutung für die Diagnose von Herz- und Muskelerkrankungen. Ist der Gesamtwert erhöht, kann durch Bestimmung der verschiedenen Untertypen unterschieden werden, welches Organ von einer Störung betroffen ist. Laktatdehydrogenase (LDH) Die LDH ist ein Enzym, das in vielen verschiedenen Geweben und Organen des Körpers vorkommt.

Es wird ergänzend bei Verdacht auf eine Erkrankung der Muskulatur, der Leber, des Herzens, des Blutes oder des Nervensystems bestimmt. Lipase Die Lipase, genauer gesagt die Pankreas-Lipase, ist wie die Alpha-Amylase ein Enzym der Bauchspeicheldrüse. Sie ist wichtig für die Fettverdauung. Ein erhöhter Lipasewert im Blut kann auf eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse hinweisen.

Triglyzeride Diese Gruppe der Blutfette wird wie das Cholesterin mit der Nahrung aufgenommen oder im Körper selbst gebildet. Erhöhte Triglyzeridwerte sind ebenfalls ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. TSH TSH steht für Thyroidea-stimulierendes Hormon.

TSH wird in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gebildet und reguliert die Funktion der Schilddrüse. TSH wird häufig zur Kontrolle der Schilddrüsenfunktion bestimmt. Darüber hinaus können gegebenenfalls auch die Schilddrüsenhormone T3 und T4 untersucht werden, um eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse zu beurteilen.

See also:  Welches Holz Passt Zu Eichenparkett?

Bitte beachten Sie: Unsere Informationstexte und unsere individuelle Beratung dienen dazu, gesundheitliche und gesundheitsrechtliche Inhalte zu vermitteln, Zusammenhänge zu erläutern und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Gerne unterstützen wir Sie bei ihrem individuellen Anliegen.

Welches Röhrchen darf man nicht schwenken?

1.2. Einflüsse durch die Probengewinnung – Während der Probenabnahme ergeben sich diverse Einflüsse auf das Untersuchungsergebnis. Diese liegen zum einen in allgemeinen Faktoren wie Körperlage, Tageszeit, Entnahmeort etc. sowie in direkt in der Technik der Abnahme begründeten Fehlermöglichkeiten. Häufige Fehlerquellen sind:

Lange venöse Stauung Aufkonzentrierung von makromolekularen Substanzen (Proteine, Enzyme, Lipide) und Partikeln, Gerinnungs­aktivierung
Körperlage Aufkonzentrierung durch Verlagerung von Körperwasser
Körperliche Belastung Anstieg diverser Enzyme/Substrate
Tageszeit wichtig bei Parametern, die zirkadianen bzw. biologischen Rhythmen unterliegen (z.B. Cortisol, Eisen, Wachstumshormon)
Pharmakokinetik bei Medikamenten (Peakspiegel ca.2h nach Gabe, Talspiegel kurz vor der nächsten Gabe, Gabe vermerken) implausible Ergebnisse z.B. wg. noch ungenügender Gewebeverteilung kurz nach Gabe)
Nahrungsaufnahme Beeinflussung vieler Stoffwechselparameter
Kontamination / Verdünnungseffekte Oft bei Abnahme aus Flexülen oder anderen Zugängen, Kontamination mit Antikoagulantien bzw. anderen darüber applizierten Medikamenten (falsche Spiegel, Gerinnung verfälscht) bzw. Verdünnung durch im System stehende Flüssigkeiten
Fehlende Probendurchmischung Viele Röhrchen enthalten Zusätze zur Stabilisierung/ Ungerinnbarmachung der Probe (EDTA, Citrat, Heparinat). Wird das Blut nicht mit dem Zusatz vermischt (Röhrchen schwenken), kann die Analyse evtl. nicht durchgeführt werden.
Ungenügende Füllung des Röhrchens Die Menge des stabilisierenden Zusatzes ist auf das vorgesehene Füllungsvolumen der Röhrchen ausgelegt. Wird das Mischungsverhältnis durch unzureichende Befüllung verändert, resultieren verfälschte Werte. Die Verfälschung ist umso ausgeprägter, je weniger Probe abgenommen wird. Darum setzt das Labor Füllgrenzen, bei Unterschreitung derer die Analytik nicht durchgeführt wird. Besonders empfindlich sind Citrat-Röhrchen (Gerinnungs­parameter verfälscht) und EDTA-Röhrchen (z.B. Zellen des großen Blutbildes verfälscht). Verfälschungen entstehen u.a. auch bei Durchführung des Harnsedimentes aus zuwenig befüllten Urinröhrchen (weniger korpuskuläre Elemente im Sediment). Ist abzusehen, dass nur geringe Blutmengen abgenommen werden können, ggf. auf Kinder-Röhrchen ausweichen.
Abnahmetechnik: Punktionsfehler, dünne Kanülen bzw. starke Aspiration führen oft zu Hämolyse (Verfälschung von Parametern mit hohen intraerythrozytären Konzentrationen sowie Störung von Farbreaktionen durch die hämbedingte Eigenfarbe)

Welches Röhrchen für HB?

Haemoglobinanalysen. Für Hämoglobinanalysen werden 2.7 ml EDTA-Blut (Blutbildröhrchen) benötigt.

Welche Röhrchen für Glucose?

Untersuchungsmaterial: 1 ml Citrat (Glukoexakt-Röhrchen) + NaF-Plasma (NaF)
Beinhaltet folgende Untersuchungen: Glucose (NaF-Plasma (NaF))
Präanalytik/Hinweise: Zur Ermittlung eines korrekten Glucose-Wertes wird die Messung der Glucose in NaF/Citrat-Plasma (Glucoexakt-Röhrchen etc.) empfohlen; Natriumfluorid in Kombination mit Citrat hemmen die Glykolyse und somit den Abbau der Glucose. Nach der Blutentnahme sollte das Glucoexakt-Röhrchen am gleichen Tag das Labor erreichen. Zur Vermeidung von Fehlmessungen bzw. Nichtbearbeitung der Probe auf Grund von Unterfüllung ist ein exaktes Füllvolumen und damit korrektes Mischungsverhältnis zwingend erforderlich. Anschließend die Blutprobe direkt nach Entnahme mindestens dreimal über Kopf mischen. In Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Entnahme können verschiedene Glucosequalitäten genannt werden:

Nüchternglucose: Blutentnahme am Morgen vor dem Frühstück, Nahrungskarenz von mindestens 8 Stunden erforderlich. postprandiale Glucose: In der Regel 2 Stunden nach einer Mahlzeit Blutentnahme Glucose-Tagesprofil: Blutentnahmen z.B.8:00 Uhr, 11:00 Uhr und 14:00 Uhr Random-Glucose: Im Verlauf des Tages oder der Nacht unabhängig von den Mahlzeiten durchgeführte Blutentnahmen.

Dimension: mg/dl
Alternative Dimension: mmol/l (Faktor: 0.05551) Einheiten‑Rechner
Ansatztage: Mo Di Mi Do Fr Sa So
Indikation/Bedeutung:

Abklärung diabetische Stoffwechsellage Therapiekontrolle des Diabetikers Beurteilung des Kohlehydratstoffwechsels bei Erkrankungen, die reaktiv zu einer Störung des Kohlehydratstoffwechsels führen können, z.B. Schwangere, chronisch Leberkranke, akute und chronische Pankreatitiden, Akromegalie, M. Addison, Therapie mit Kortikosteroiden und Medikamenten, die eine Hyperglykämie induzieren, Stressreaktionen Schwangerschafts-Diabetes, s. Gestationsdiabetes Abklärung einer Hypoglykämie bei unklarem Koma. Siehe auch unter:

Interpretation: Erhöht bei: Diabetes weiter Erhöht bei:

Diabetes mellitus Typ I u. II anderen endokrinen Ursachen: Cushing-Syndrom, eosinophiles Adenom der Hypophyse (Akromegalie), Phäochromozytom Pankreaserkrankungen (akute u. chronische Pankreatitis, Pankreastrauma, Pankreastumor, Zustand nach Pankreatektomie) Schwangerschafts-Diabetes Hämochromatose chronischen Hepatopathien zentralen Störungen (Schädeltrauma, Tumoren) exogenen Ursachen: Steroidtherapie, Schock, Verbrennungen, Adrenalininjektion

Erniedrigt bei:

Insulinom (Hyperinsulinismus) Malnutrition verschiedenen Medikamenten Malabsorptions-Syndrom therapeutischer Überdosierung von Antidiabetika suizidaler Einnahme von Antidiabetika dekompensierter Leberzirrhose akuter Leberzellschädigung Glukagon-Mangel

ausblenden

Labor: Berlin, Freiburg, Ingelheim, Jena, Karlsfeld, Mainz, Moers

Warum EDTA nicht als erstes?

Reihenfolge der Blutentnahme 1. Blutkulturfläschchen Blutkulturfläschchen, falls für die Anforderung nötig, immer als erstes mit Vollblut beimpfen! 2. Serum, (Sarstedt: brauner Deckel; Beckton Dickinson: roter Deckel) Die Gerinnung des Blutes in der Monovette ist nach ca.20 – 30 Minuten abgeschlossen.

Während dieser Zeit sollte die Monovette aufrecht stehend (Probenständer) gelagert werden. Die Monovetten enthalten ein Gel, welches beim Zentrifugieren eine Trennschicht zwischen Serum und Blutkuchen bildet. Aus dem so gewonnenen Serum können unter anderem alle serologischen und klinisch-chemischen Parameter bestimmt werden.3.

Citrat-Vollblut: Gerinnungsanalytik, (Sarstedt: grüner Deckel; Beckton Dickinson: hellblauer Deckel) Citrat dient als Antikoagulans für die Durchführung aller gerinnungsphysiologischer Untersuchungen und ist in der Monovette bereits als 0,106 molare Lösung enthalten.

  1. Bei vollständiger Füllung der Monovette (und nur dann – daher Citrat-Monovetten immer bis zur Markierung befüllen!) wird das vorgeschriebene Verdünnungsverhältnis von 1:10 (1 Teil Citratlösung + 9 Teile Blut) exakt eingehalten.
  2. Die Monovette nach der Blutentnahme bitte 5-10 x über Kopf schwenken, um eine gute Durchmischung zu gewährleisten.

Für die Bestimmung hämostaseologischer Spezialparameter muss die Citratprobe am Tage der Probenentnahme im Labor eingehen oder in der Praxis abzentrifugiert werden, wobei der Plasmaüberstand in ein Subgefäß überführt und bis zur Probenabholung durch den Kurierdienst eingefroren werden muss.4.

  1. EDTA-Vollblut,
  2. Sarstedt: roter Deckel; Beckton Dickinson: violetter Deckel) EDTA dient als Antikoagulans für die Durchführung fast aller hämatologischer Untersuchungen.
  3. Es wird als Lösung in einer Konzentration von 1,2-2,0 mg EDTA/ml Blut in der Monovette vorgelegt.
  4. Die gerinnungshemmende Wirkung von EDTA kommt nur voll zur Geltung, wenn die Monovette nach der Blutentnahme 5-10 x über Kopf geschwenkt wird.

Ferner wird EDTA-Blut für bestimmte Spezialuntersuchungen verwendet, so z.B. für die Bestimmung des Parathormons oder von Renin. Für die Bestimmung großer Blutbilder sollte das Material – wenn möglich – am Tage der Probenentnahme im Labor eingehen.5. Fluorid-Vollblut,

Sarstedt: gelber Deckel; Beckton Dickinson: grauer Deckel) Fluorid als Glykolysehemmer wird in Verbindung mit einem Antikoagulans für die Durchführung der Blutzuckerbestimmungen eingesetzt. Serum ist hierfür ungeeignet! 6. Blutsenkung, (Sarstedt: violetter Deckel; Beckton Dickinson: schwarzer Deckel) Citrat dient als Antikoagulans für die Durchführungder Blutsenkung und wird als 0,106 molare Lösung vordosiert.

Bei vollständiger Füllung der Monovette (und nur dann – daher auch die BSG-Monovetten bitte immer vollständig befüllen) wird das vorgeschriebene Verdünnungsverhältnis 1:5 (1 Teil Citratlösung + 4 Teile Blut) exakt eingehalten. : Reihenfolge der Blutentnahme

Welche Röhrchen für CRP?

Zum Vademecum CRP (C-reaktives Protein) sensitiv
Probenmaterial KSSG Einsender: Heparin-Blut (Röhrchen mit Stopfen grün), oder Nativ-Blut (Röhrchen mit Stopfen rot) Externer Einsender: 0.5 ml Heparin-Plasma 0.5 ml Serum
Methode Immunnephelometrie
Referenzbereich
Frequenz Mo – Fr

Welche Blutröhrchen muss man schwenken?

Röhrchen nach der Blutabnahme unbedingt schwenken, um das Blut mit dem jeweiligen Zusatz im Röhrchen (EDTA, Citrat, Heparin) zu vermischen.

Für was ist das Citrat Röhrchen?

Verwendung – Citratblut wird insbesondere für die Bestimmung der Gerinnungsfaktoren aus dem Blut benötigt. Es wird bei fast jeder Routineuntersuchung, beispielsweise vor einer Operation, abgenommen und untersucht.

In welchem Röhrchen wird Kalium bestimmt?

BLOG: Präanalytik-Quiz Kalium (Antworten) 07/18 – DE Korrekte Antworten: a, b und d Erläuterung zu den Antworten a) Korrekt. Ein Trenngelröhrchen darf nie erneut zentrifugiert werden, da eine wiederholte Zentrifugation einen Einfluss auf die Resultate haben kann (Quelle: CSCQ, Schweizerisches Zentrum für Qualitätskontrolle, Januar 2017). Bei Kalium wird ein Anstieg von 1 bis 2 mmol/l beobachtet, wenn ein Trenngelröhrchen zweimal zentrifugiert wird. Falls das Trenngelröhrchen nicht ausreichend zentrifugiert ist, soll das Serum zuerst in ein sauberes, leeres Gefäss überführt und dann nochmals zentrifugiert werden. b) Korrekt. Wenn unzentrifugiertes Vollblut im Kühlschrank gelagert wird, reichert sich Kalium im Serumanteil an. Dies passiert, weil die Pumpe an der Oberfläche der roten Blutkörperchen, welche für den kontinuierlichen Austausch von Natrium- gegen Kalium-Ionen zuständig ist, durch die Kühlung gelähmt wird. Der gleiche Prozess geschieht übrigens auch ausserhalb des Kühlschrankes, sobald die vorhandene Glucose (Energiequelle der Zellen) verbraucht ist. Nach 3-12 Stunden erhöht sich der Kaliumspiegel im Serum um ca.6 %, und nach 24 Stunden um ca.15 (Quelle: Daves et al., Riv. Ital. Med. Lab., 2017). Spätestens nach 48 Stunden kann kein zuverlässiges Resultat für Kalium mehr ermittelt werden. Deshalb ist es für die Kaliumbestimmung empfohlen, das Vollblut unmittelbar nach Ablauf der Gerinnungszeit zu zentrifugieren. Falls kein Trenngelröhrchen verwendet wird, soll das Serum in ein neues, leeres Gefäss abpipettiert werden. c) Nicht korrekt. Das EDTA-Röhrchen beinhaltet EDTA als Komplex mit Kalium. Calcium aus der Patientenprobe wird dabei von EDTA gebunden und ist somit sehr tief. Wir finden die Konstellation: Kalium > 10 mmol/l und Calcium < 0.2 mmol/l. d) Korrekt. Der Körper reguliert den Elektrolythaushalt sehr strikt. Falls die Präanalytik eingehalten wurde und der Messwert zuverlässig ist, ist eine starke Hyperkaliämie dringend abklärungsbedürftig. Fazit: die Präanalytik für Kalium ist kritisch, da Kalium im Serum sonst ansteigt und somit falsch-hohe Resultate erzielt werden. Empfohlen ist eine zeitnahe Zentrifugation nach der Blutentnahme. Falls Trenngelröhrchen verwendet werden, darf das Röhrchen nur einmal zentrifugiert werden.​ Für weitere Informationen stehen Fr.

Welches Röhrchen für Cholesterin?

Zum Vademecum HDL-Cholesterin 2/3
Probenmaterial KSSG Einsender: Heparin-Blut (Röhrchen mit Stopfen grün), oder Nativ-Blut (Röhrchen mit Stopfen braun/rot) Externer Einsender: 0.5 ml Heparin-Plasma, oder 0.5 ml Serum
Referenzbereich Frauen 0.25 – 0.81 Männer 0.13 – 0.50
Frequenz täglich

Für was ist das Fluorid Röhrchen?

BD Vacutainer® Röhrchen zur Bestimmung des Blutzuckers stehen mit zwei verschiedenen Zusätzen zur Verfügung, die über die Hemmung bestimmter Enzyme der Glykoly- se stabilisierend auf Glukose und Laktat im Blut wirken: Fluorid und Jodacetat.

Warum darf man bei einer Blutentnahme nicht zu lange stauen?

Blutentnahme Richtige Vorgehensweise der venösen Blutentnahmetechnik

Festlegen der Einstichstelle, bevorzugt wird eine sichtbare Vene im Ellenbogenbereich (Kubitalvene) Anlegen der Staubinde, eine Handbreit herzwärts von der vorgesehenen Punktionsstelle gleichzeitig wird der radiale Puls gefühlt, der noch tastbar sein muss Desinfektion der Punktionsstelle (ausreichend lange Einwirkungszeit) Durchführung der Venenpunktion, wobei die Haut gegen die Stichrichtung gespannt wird, die Schliffseite der Kanüle zeigt dabei nach oben. Für das Schmerzempfinden des Patienten ist nicht der Durchmesser der Nadel, sondern allein ihre Schärfe entscheidend sobald Blut fließt, soll die Stauung geöffnet und mit minimalem Unterdruck das Blut in das Aufnahmegefäß überführt werden, bis das vorgeschriebene Blutvolumen erreicht ist. Die Stauung muss so kurz wie möglich sein. Nach einer Minute Stauen ist z.B. schon die Reptilasezeit verfälscht beim Aufsetzen des Blutentnahmegefäßes auf das Nadelende wird die dort befindliche Dichtung zurückgeschoben, so dass die Nadel für die Blutentnahme durchgängig ist. Ist das vorgeschriebene Blutvolumen erreicht, wird die Monovette® von der Nadel entfernt oder gewechselt. Dadurch verschließt sich sofort wieder die Dichtung am Nadelende. Ein Nachtropfen von Blut wird dadurch vermieden und die damit verbundene Infektionsgefahr verringert. Das gilt besonders beim Umsetzen der Entnahmegefäße für Mehrfachentnahmen (die Entnahme erfolgt heute weitgehend mit speziellen Plastikgefäßen (Monovetten®) oder evakuierten Glasgefäßen (Vacutainer®). Diese Entnahmesysteme sind so konzipiert, dass eine Gefährdung der Person, die die Blutabnahme vornimmt, weitgehend ausgeschlossen ist). zum Abschluss der Blutabnahme wird ein Tupfer locker auf die Einstichstelle gelegt, die Nadel (an der kein Abnahmesystem mehr adaptiert ist) rasch zurückgezogen und erst danach der Tupfer aufgepresst der Tupfer wird bei gestrecktem Arm vom Patienten noch eine kurze Zeit weiter aufgepresst (der Arm darf nicht gebeugt werden). Das Hochhalten des Armes (etwa eine Minute) vermeidet die Hämatombildung. Kontaminierte Kanülen dürfen niemals in die Schutzkappen zurückgeführt werden. Cave: Verletzungs- und Infektionsgefahr! Sie müssen in speziell geeignete Abwurfbehälter entsorgt werden, Kanülen niemals offen liegen lassen! Es dürfen nur Materialen, z.B. Spritzen oder Kanülen, verwendet werden, die unmittelbar vor Gebrauch am Patienten aus Ihrer Schutzhülle entfernt werden. Aus der Schutzverpackung entfernte sterile Materialien, die nicht unmittelbar verwendet werden, dürfen nicht gelagert werden, sondern müssen fachgerecht entsorgt werden.

Die Dauer der venösen Blutstauung hat auf die Parameter im Blut einen ähnlichen Effekt wie der Positionswechsel von der Horizontalen in die Vertikale. Der Filtrationsdruck in den Kapillaren erhöht sich, Plasmawasser wird vermehrt in den interstitiellen Raum abfiltriert, im Gewebe tritt eine Hypoxie auf.

Kurzzusammenfassung zur Punktion
Entnahmestelle möglichst immer die gleiche (in der Ellenbeuge), bei einer zweiten Punktion die Armseite wechseln.Proben für Gerinnungsuntersuchungen nicht aus liegenden Gefäßkathetern entnehmen
Stauzeit < 1 Minute; ideal ist < 30 Sekunden, das Öffnen und Schließen der Faust dabei vermeiden ("pumpen"), Stauung lösen, sobald Blut fließt
Staudruck 50 bis 100 mmHg, der Puls muss noch fühlbar sein
Punktion möglichst große Kanüle, nach Punktion die Stauung lösen
Aufziehen sanft und gleichmäßige Aspiration der Probe, unter Vermeidung von Unterbrechungen, vollständiges Füllen der grünen (Gerinnung) und violetten (BSG) Monovetten
Fehlerquellen
“pumpen” mit der Faust führt zu erhöhten Kaliumwerten
zu langes Stauen kann zur Gerinnungsaktivierung führen und eine Hämolyse verursachen
stumpfe Kanülen verursacht mehr Schmerzen bei der Punktion und ggf. eine Hämolyse
zu schnelles Aufziehen verursacht Hämolyse

table>

Empfohlene Reihenfolge zur Blutentnahme 1. Blutkulturen2. Nativblut3. EDTA-Blut4. Citratblut5. Heparin-/Serumblut 6. Fluoridblut

Monovetten für Gerinnungsuntersuchungen sollten nie zuerst entnommen werden (wegen der gerinnungshemmenden Beschichtung der Abnahmekanüle/Butterfly – allerdings gerne als zweites Abnahmesystem).Monovetten, die Antikoagulanzien enthalten, müssen nach Befüllen mehrfach vorsichtig geschwenkt und nicht geschüttelt werden.

  • Nach Möglichkeit sollte keine Blutentnahme aus liegenden Kathetern erfolgen, insbesondere nicht, wenn vorher Infusionslösungen oder Medikamente (z.B.
  • Heparin) gegeben wurden.
  • Falls eine Blutentnahme aus liegenden Kathetern nicht vermeidbar ist, muss vorher mit 2 x 5 ml physiologischer Kochsalzlösung gespült und die ersten 2 ml abgenommenes Blut verworfen werden.

: Blutentnahme

Warum nicht lange stauen bei Blutentnahme?

Achten Sie auch darauf, insgesamt nicht länger als 1 min zu stauen. Eine zu lange Stauung kann zur Verfälschung von Blutwer- ten (zum Beispiel Kalium, LDH) und zu einer Hämolyse führen.

Welche Monovette für Glucose?

S-Monovette zur Glukosebestimmung von Sarstedt – Die S-Monovette zur Glukosebestimmung gehört zu dem Blutentnahmesystem von Sarstedt. Bei dem geschlossenen Monovettensystem kann die Blutentnahme nach dem Aspirations- und Vakuumprinzip erfolgen, sodass es individuell an den Patienten angepasst werden kann.

Welches Röhrchen für Leukozyten?

Untersuchungsmaterial: 2 ml EDTA-Blut (EB)
Präanalytik/Hinweise: Bitte das gefüllte EDTA-Röhrchen zur Vermeidung von Gerinnseln direkt nach der Entnahme mehrfach vorsichtig schwenken.
Methode: Optoelektronisch
Dimension: /nl
Ansatztage: Mo Di Mi Do Fr Sa So
Labor: Berlin, Freiburg, Ingelheim, Jena, Karlsfeld, Mainz, Moers, Saarbrücken
Abrechnungsziffer (EBM): 32036
Abrechnung GOÄ (Ziffer und Kosten): 3550 (€ 4,03)

Welches Blutröhrchen für HbA1c?

Untersuchungsmaterial: 100 µl EDTA-Blut (EB)
Beinhaltet folgende Untersuchungen: Hb (für HbA1c) (EDTA-Blut (EB))
Präanalytik/Hinweise: Bitte das gefüllte EDTA-Röhrchen zur Vermeidung von Gerinnseln direkt nach der Entnahme mehrfach vorsichtig schwenken.
Methode: Turbidimetrie
Dimension: %
Ansatztage: Mo Di Mi Do Fr Sa So
Indikation/Bedeutung: Gemäß Leitlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in der aktualisierten Version 2010 ist HbA1c zur Diagnostik des Diabetes mellitus geeignet. Weiterhin dient HbA1c der Therapiekontrolle beim Diabetes mellitus; bei stabilem Diabetes Typ II ca.2 x pro Jahr, bei Therapie eines Typ I-Diabetikers und bei Diabetes in der Schwangerschaft wird eine Kontrolle alle 1 – 3 Monate empfohlen. HbA1c spiegelt die mittlere Blut-Glucosekonzentration der letzten 6 – 8 Wochen wider (Langzeit-Parameter). Beachte: bei Hämoglobinopathien ist die Bestimmung des HbA1c unsicher, weil oft statt HbA1 akzessorisches Hämoglobin gebildet wird, bzw. ein Mangel an HbA1 besteht.
Labor: Berlin, Freiburg, Ingelheim, Jena, Karlsfeld, Moers, Saarbrücken
Abrechnungsziffer (EBM): 32094
Abrechnung GOÄ (Ziffer und Kosten): 3561 (€ 13,41)

Welche Blutröhrchen muss man schwenken?

Röhrchen nach der Blutabnahme unbedingt schwenken, um das Blut mit dem jeweiligen Zusatz im Röhrchen (EDTA, Citrat, Heparin) zu vermischen.

Welche Kanüle für Blutabnahme?

Safety-Kanüle von Sarstedt – Die Sarstedt Safety-Kanüle wurde speziell für kritische Blutentnahmen konzipiert, um den Risiken von Nadelstichverletzungen Einhalt zu gebieten. So müssen gebrauchte Kanülen nie wieder schutzlos transportiert und entsorgt werden.

  • Dennoch gestaltet sich die Blutentnahme mit Sicherheitskanüle und S-Monovette nicht zeitaufwändiger als gewohnt.
  • Sarstedt Safety-Kanülen sind die sichere Alternative zu Standard-Monovettenkanülen.
  • Die spezielle Sicherheits-Kanüle ist mit einem Safety-Nadelschutz ausgestattet, der nicht nur Punktierende, sondern auch Patienten vor unabsichtlichen Nadelstichen bewahrt.

Die hochwertige Schutzkappe wird vor der Blutentnahme von der Sicherheits-Kanüle entfernt, bleibt aber sicher mit ihr verbunden. Nachher kann man den Nadelschutz ganz einfach wieder auf die BE-Kanüle setzen und sicher transportieren und entsorgen. Die Safety-Kanüle ist für beide Formen der Monovetten-Blutentnahme geeignet.

Welche Monovette als erstes?

Prinzipiell empfehlen wir die erste S-Monovette® mit der Aspirationstechnik abzunehmen, um so die Blutentnahmen schonend zu beginnen. Danach kann mit der Vakuumtechnik weiter entnommen werden. Sie können den Nadelschutz auch mit dem Zeigefinger aktivieren.

Welche Röhrchen für CRP?

Zum Vademecum CRP (C-reaktives Protein) sensitiv
Probenmaterial KSSG Einsender: Heparin-Blut (Röhrchen mit Stopfen grün), oder Nativ-Blut (Röhrchen mit Stopfen rot) Externer Einsender: 0.5 ml Heparin-Plasma 0.5 ml Serum
Methode Immunnephelometrie
Referenzbereich
Frequenz Mo – Fr